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Die Lust auf Ferien im Ausland boomt

Sonne, Spass und nichts tun: Schweizer zieht es wieder vermehrt in die Ferne.

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Kuoni profitiert von der wieder erwachten Reiselust der Schweizerinnen und Schweizer. Nach neun Monaten ist der Reisekonzern auf Rekordkurs.

Während Ausland-Destinationen boomen, harzte das Geschäft mit Sommerferien in der Schweiz. Im Trend liegen Destinationen in Asien.

Die Schweizer werden wieder vermehrt vom Reisefieber gepackt. Gründe dafür sind ein dickeres Portemonnaie aufgrund der gut laufenden Wirtschaft, der schwache Dollar sowie gewichene Terrorangst.

Dies zeigt sich in den Zahlen des Reisekonzerns Kuoni. In dem für die Branche wichtigsten dritten Quartal stieg das Konzernergebnis um knapp 22% auf 95,7 Mio. Franken, teilte der Reiseveranstalter am Dienstag mit.

Beim Umsatz legte das Unternehmen in den drei Monaten Juli, August und September um 13,7% auf 1,5 Mrd. Franken zu.

Vor einem Jahr noch hatten die WM-Euphorie und das warme Juli-Wetter das Geschäft gedämpft. Kuoni musste damals trotz leicht gesteigertem Umsatz Einbussen beim Betriebsgewinn hinnehmen.

Christmas-Shopping in New York

Die beliebtesten Destinationen blieben die Länder in Europa, wo Frankreich vor Deutschland, Italien, Spanien und Österreich die Nase als Reiseland vorn hat. Aber auch die USA ziehen an, weil sie wegen des tiefen Dollars zu einer günstigeren Destination geworden sind.

Nach Aussage von Colette Ernst, Leiterin des Nordamerika-Geschäfts bei Kuoni, sind Einkaufsreisen vor Weihnachten nach New York praktisch ausgebucht.

Ebenfalls gut liefen Reisen nach Florida und an die US-Westküste. Laut dem Magazin Travel-Inside stehen die USA ausserhalb Europas an der Spitze der Tourismusdestinationen.

Harziges Inlandgeschäft

Weiterhin schleppend entwickelte sich auch im dritten Quartal 2007 das Schweizer Geschäft. Der Umsatz stagnierte im dritten Quartal bei 323 Mio. Franken. Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 6,5% auf 21,2 Mio. Franken.

In der Schweiz gestalte sich die Marktsituation weiterhin sehr schwierig, heisst es. Die Probleme seien erkannt. Um die Margenschwächen zu verbessern, hat der Konzern ein Restrukturierungsprogramm lanciert.

swissinfo und Agenturen

REISEN SEIT 1906

Die Schweizer zählen zu den reisefreudigsten Völkern der Welt.

Etwa 80% aller Schweizer unternimmt pro Jahr mindestens eine Reise mit drei und mehr Übernachtungen.

Bei rund einem Drittel sind es pro Jahr sogar mindestens drei Ferienreisen.

Die Kuoni-Reisegruppe wurde 1906 von Alfred Kuoni gegründet.

Bereits ein Jahr später fand die erste geführte Kuoni-Reise nach Ägypten statt. Weitere Reisebüro-Filialen entstanden in der ganzen Schweiz.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann kontinuierlich die Expansion ins Ausland.

1951 führte Kuoni als erstes Reiseunternehmen in Europa Charterflüge nach Afrika durch.

Heute ist die Kuoni Reisen die Nummer 1 auf dem Schweizer Markt und hat Niederlassungen auf allen Kontinenten.

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Die Schweizer Reisebranche

Sie beschäftigt knapp 10'500 Personen (davon 75% Frauen) in 2200 Unternehmen.

Branchenleader Kuoni zählt 6500 Mitarbeiter, 1500 davon in der Schweiz, wo 25% des Umsatzes generiert werden.

Die 1935 gegründete Migros-Tochter Hotelplan beschäftigt als Schweizer Nummer zwei weltweit 3800 Angestellte.

Dritt- und viertgrösste Anbieter im Land sind Tui (539 Mitarbeiter) sowie Travelhouse mit 380 Angestellten. (Quelle: Schweizerischer Reisebüro-Verband).

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(swissinfo.ch)


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