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Eishockey-Sieg auch gegen Tschechen!

Das Eishockey-Nationalteam schreibt an der WM in Mannheim ein Frühlingsmärchen: Die Schweiz feierte mit 3:2 gegen Tschechien den vierten WM-Sieg in Folge. Eine derartige Siegesserie gelang letztmals vor 62 Jahren an den Olympischen Spielen in St. Moritz.

Dieser Inhalt wurde am 16. Mai 2010 - 10:26 publiziert

An einer Weltmeisterschaft ist diese Serie ein Novum. Der Sieg über die Tschechen ist sportlich sogar noch wertvoller als das 4:1 über Kanada vom letzten Mittwoch. Denn die Tschechen, die sich schon von Norwegen hatten überraschen lassen, nahmen die Schweizer ganz bestimmt nicht auf die leichte Schulter.

An einem grossen Turnier hatte die Schweiz gegen Tschechien letztmals 2006 in Turin gewonnen (3:2). An einer WM gab es den letzten Sieg 1991 in Turku; damals wurde die Tschechoslowakei 4:3 bezwungen. Und zum ersten Mal seit der Steinzeit besiegten die Schweizer an einer WM zwei Topgegner.

Wie schon gegen Kanada stahlen die Schweizer auch den Sieg über Tschechien nicht. Das Team von Sean Simpson gestaltete den ersten Abschnitt klar überlegen und legte mit dem gelungenen Start (2:0 nach 20 Minuten) die Basis zum Sieg. In den letzten 26 Minuten, als die Tschechen beim Stand von 2:3 phasenweise energisch den Ausgleich suchten, kauften die Schweizer dem Gegner mit wuchtigen Checks und gesundem Körpereinsatz den Schneid ab.

Die Schweizer Goals markierten Martin Plüss (1:0) und Andres Ambühl (2:0 und 3:1). Der Bündner war mit seiner Wendigkeit, seinem unbändigen Offensivdrang und seiner Effizienz vor dem Tor so etwas wie der heimliche Matchwinner, neben der gesamten Schweizer Equipe.
Ambühl wurde denn auch als bester Spieler seines Teams ausgezeichnet. Sowohl er wie Plüss erzielten in den ersten vier WM-Spielen schon vier Tore.

Die Schweizer haben am Montag mit einem Sieg über Norwegen die Chance, sich einen Spitzenplatz in ihrer Zwischenrundengruppe zu sichern.

Aber das Programm wird nun happig: Bislang bestritten die Schweizer in acht Tagen vier Spiele. Vor jeder Partie hatten sie mindestens einen Ruhetag, zuletzt sogar zwei. Nun folgen sich die nächsten Spiele gegen Norwegen (Montag), Schweden (Dienstag) und der Viertelfinal (Donnerstag) aber Schlag auf Schlag.

swissinfo.ch und Agenturen

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