Finanzkrise schlägt voll durch

Die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie wurde im ersten Quartal 2009 besonders hart getroffen. Die Nachfrage lag fast 42% tiefer als in der Vergleichsperiode. Der Branchenverband Swissmem fordert jetzt Hilfe vom Staat.

Dieser Inhalt wurde am 27. Mai 2009 - 09:37 publiziert

Die schwache Auftragslage liess auch die Kapazitätsauslastung um 5,2% auf 82,8% sinken. Kurzarbeit in mehreren Unternehmungen und Entlassungen waren die Folgen. Die Zahl der Vollbeschäftigten nahm um 1,5% ab und lag Ende März bei 345'221.

Swissmem-Präsident Johann Schneider-Ammann verlangt, die Politik müsse mithelfen, die Kreditversorgung sicherzustellen. Er schlägt auch die Äufnung eines Überbrückungsfonds vor, der von den Banken und der Industrie gespiesen werden solle, wenn möglich mit Unterstützung der Nationalbank. Damit sollten grössere Firmen schnell zu Geld kommen und damit die aktuelle Durststrecke überdauern.

Schneider-Amman befürchtet, im schlimmsten Fall könnte die Hälfte der Arbeitsplätze gefährdet sein. Er hält es für möglich, dass die Arbeitslosigkeit in der Schweiz über die vorausgesagten 5% ansteigen und die Jugend überdurchschnittlich betroffen sein könnte. Deshalb seien allenfalls zusätzliche Massnahmen des Bundes nötig.

swissinfo.ch und Agenturen

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