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Genfer Kino-Festival-Preis an Brasilianer

Das 14. Genfer Festival Cinéma Tous Ecrans hat zu seinem Abschluss zwei Dutzend Preise verliehen. Den Reflet d'Or für den besten Film heimste der Brasilianer Lais Bodanzky für "Chega de Saudade" ein.

Den Prix Tudor für die beste weibliche Hauptrolle ging an Ursula Werner für ihre schauspielerische Leistung in "Wolke 9" von Andreas Dresen, als beste männlicher Hauptdarsteller wurde der Grieche Giorgos Symeonidis für seine Rolle in "Diorthosi" von Thanos Anastopoulos ausgezeichnet.

Der Schwede Ruben Östlund wurde als bester Regisseur für "De Offrivilliga" geehrt.

Beim Rennen um den Publikumspreis ist es offenbar zu "Regelwidrigkeiten" gekommen. Offenbar füllten einige Zuschauer mehrere Stimmzettel aus. Mit einiger Verzögerung wurde der Preis schliesslich "Brothers" von Igaal Niddam zugesprochen.

Weitere Auszeichnungen wurden unter anderen in den Kategorien "Internationale Filmkritik", "Jugendjury", "Serien", "Webserien", "Interaktive Multimedia-Fiktionen", "Mobile Filme" und "Schweizer Kurzfilme" vergeben.

Das Festival Cinéma Tous Ecrans versteht sich als Plattform für Fernsehen, Kino und Multimedia.


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