Kühne + Nagel leidet unter Wirtschaftskrise

Der Umsatz des Logistik-Dienstleisters Kühne + Nagel sank im ersten Halbjahr um über einen Fünftel. Die Firmenleitung betrachtet das Ergebnis im Kontext des schwierigen Umfelds als befriedigend.

Dieser Inhalt wurde am 20. Juli 2009 - 11:18 publiziert

In der Vorjahresperiode betrug Kühne + Nagels Umsatz 10,7 Mrd. Franken. Nun schrumpfte er auf 8,5 Mrd. Auch der Reingewinn sank von 308 auf 258 Mio. Franken.

Der Bruttogewinn (Rohertrag), die wichtigste Messgrösse für die Volumen- und Margenentwicklung eines Logistik-Unternehmens, fiel dagegen mit 2,9 Mrd. Franken im ersten Semester 2009 lediglich um 6,7% unter den Vorjahreswert. Währungsbereinigt hätte sich gar ein Plus von 2,5% ergeben.

Kühne + Nagel führt diesen positiven Ansatz auf weitreichende Kostensenkungen zurück, dank denen die Profitabilität gehalten werden konnte.

Nach Regionen betrachtet sanken die Verkäufe in der Konzernregion Europa im ersten Halbjahr um 21,5%. Nord-, Mittel- und Südamerika erreichten -20,5%, die asiatisch-pazifische Region -25% und der Nahe Osten, Zentralasien und Afrika -3,6%.

Kühne + Nagel habe aber in allen Geschäftsbereichen Marktanteile hinzugewonnen. Damit habe sich die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells bestätigt. Die Firma erwartet kurzfristig keine wesentliche Verbesserung der Wirtschafts- und Marktsituation.

swissinfo.ch und Agenturen

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