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Ernährung und Gesundheit Nestlé kürt externen Gesundheitsexperten zum neuen Konzernchef



Ulf Mark Schneider, der neue deutsch-amerikanische Chef von Nestlé, kennt die Schweiz bereits gut: Er hat an der Universität St. Gallen studiert.

Ulf Mark Schneider, der neue deutsch-amerikanische Chef von Nestlé, kennt die Schweiz bereits gut: Er hat an der Universität St. Gallen studiert.

(Keystone)

Ulf Mark Schneider, der bisherige Chef des deutschen Gesundheitskonzerns Fresenius, folgt auf Paul Bulcke an der Spitze von Nestlé. Der multinationale Nahrungsmittelkonzern mit Sitz im westschweizerischen Vevey, der dieses Jahr sein 150. Bestehen feiert, bekräftigt mit dieser Wahl seine Ausrichtung auf den Gebieten Ernährung und Gesundheit.

Die Wahl des deutsch-amerikanischen Doppelbürgers Ulf Mark Schneider fiel einstimmig, wie Nestlé in einem Kommuniquéexterner Link bekanntgab. Der 50-Jährige steht seit 2003 an der Spitze von Freseniusexterner Link, einer Gruppe mit weltweit 220'000 Mitarbeitern. Das Unternehmen ist auf Medizintechnik spezialisiert und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 30 Mrd. Franken.

Damit fiel die Wahl auf einen externen Kandidaten, eine Nomination, die von den meisten Analysten als überraschend bezeichnet wird. Im Gegensatz dazu kamen seine Vorgänger Peter Brabeck und Paul Bulcke aus dem Konzerninnern. Schneider wird das Zepter am 1. Januar 2017 von Paul Bulcke übernehmen, der seine Funktion nach acht Jahren auf Ende 2016 abgibt und sich auf der Generalversammlung im kommenden Frühjahr zum neuen Verwaltungsratschef küren lassen will.

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Diesmal wird kein Nestlé-Urgestein Konzernchef

Mit Bulcke und Schneider könnte Nestlé "sein Ziel, auf den Sektoren Ernährung, Gesundheit und Wellness ganz oben mitzuspielen, beschleunigen", erklärte Verwaltungsratspräsident Peter Brabeck im Kommuniqué. "Ulf Mark Schneider kommt weder von Danone noch von Coca-Cola, sondern aus einem Konzern, der auf dem Gesundheitsgebiet aktiv ist", sagte Jean-Philippe Bertschy, Analyst bei der Bank Vontobel gegenüber dem Westschweizer Blatt Le Temps.

Das Schweizer Unternehmen hat das renditeträchtige Gesundheitsgeschäft bereits in den vergangenen Jahren schrittweise ausgebaut. 2015 war diese Sparte der zweitwichtigste Verkaufs-Vektor von Nestlé.

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Die Nummer 1 dieser Branche, die 335'000 Leute auf der ganzen Welt beschäftigt, hat ein schwieriges Jahr hinter sich: Wegen der Frankenstärke ging der Umsatz um 3% auf 88,8 Mrd. Franken zurück. Der Gewinn fiel laut Konzernangaben um mehr als ein Drittel auf 9,1 Mrd. Franken. Im ersten Quartal 2016 jedoch konnte sich Nestlé besser entwickeln als erwartet. Die Verkäufe blieben stabil – bei 20,9 Mrd. Franken.


(Übertragung aus dem Französischen: Gaby Ochsenbein)

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