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Der 4. WM-Rang von Nathalie von Siebenthal im Skiathlon sorgt im Schweizer Lager für Freude und Erleichterung zugleich. Bezüglich Material ist Swiss-Ski in Lahti bislang sehr gut aufgestellt.

Die ersten Mitglieder des Schweizer WM-Teams waren bereits weit vor Beginn der Titelkämpfe nach Lahti gereist. Das finnische Ski-Mekka ist berüchtigt für schwierige Schneeverhältnisse. Deshalb tüftelte das Service-Team von Swiss-Ski betreffend Material bereits seit zweieinhalb Wochen ausgiebig.

"Die heutigen Rennen, insbesondere natürlich der 4. Rang von Nathalie von Siebenthal, waren sehr wichtig für unser Team. Wir sehen, dass es mit dem Material passt. Jetzt können wir erst einmal durchatmen", konstatierte Christian Flury zufrieden.

Der Teammanager erlebte die fröhliche Bernerin in den vergangenen Tagen mitunter anders als die Öffentlichkeit: nachdenklich, angespannt, und nervös. "Das letzte Weltcup-Wochenende in Otepää lief für sie verkehrt." Was Flury meint: Im Distanzrennen (10 km klassisch) resultierte für sie nur Rang 32. Im Sprint, ihrer schwächeren Disziplin, stiess sie dagegen in die Viertelfinals vor.

"Aktiv und clever"

Anders als in Estland, wo die Spur ziemlich weich gewesen war, fand Von Siebenthal bei ihrem ersten WM-Einsatz in Lahti für sie optimale, kompakte Verhältnisse vor. "Sie blieb nach dem letzten Wochenende immer fokussiert. Nathalie lief nicht passiv, sondern aktiv und clever", so Flury.

Freude herrschte bei der Schweizer Langlauf-Equipe am Samstag auch nach dem Skiathlon der Männer. Dass sich Jonas Baumann im ersten Teil, in welchem in der klassischen Technik gelaufen wird, würde behaupten können, durfte erwartet werden. Der 26-Jährige zeigte jedoch auch mit den Skating-Ski an den Füssen als 13. eine starke Vorstellung. "Nach dem Dämpfer vom Donnerstag im Sprint ist dies ein gelungener Tag", freute sich Flury.

SDA-ATS