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Oliver Stone hat ein äusserst kritisches Verhältnis zu seiner Heimat USA (Archiv)

Keystone/AP Invision/CHARLES SYKES

(sda-ats)

Die USA sind nach Ansicht von Regisseur Oliver Stone kein freies Land. "Wie kann es frei sein, wenn alle Bürger belauscht werden? Wie kann es frei sein, wenn man sich fühlt, als lebe man in einem 1984-George-Orwell-Staat?", so der 70-Jährige.

Seitdem Snowden die Überwachungspraktiken der National Security Agency (NSA) öffentlich gemacht habe, habe sich nichts geändert, "ausser, dass grosse Firmen inzwischen ihre E-Mails verschlüsseln", sagte Stone am Montag in München kurz vor der Europapremiere seines Films "Snowden" über den Whistleblower Edward Snowden im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Und weder unter Hillary Clinton noch unter Donald Trump werde das anders sein. "Keiner von beiden hat bislang die Tyrannei des Überwachungsstaates angesprochen. Und keiner von beiden hat vor, daran etwas zu ändern."

Der Film "Snowden" kommt am 6. Oktober in die Deutschschweizer Kinos.

sda-ats

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