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Nach der Amoktat in einem Regionalzug der Südostbahn tappt die Polizei im Dunkeln.

Keystone/KEYSTONE VIDEO/TVO/TVO

(sda-ats)

Nach der Attacke vom Samstag in einem Zug bei Salez SG befindet sich eine 17-jährige Frau weiter in kritischem Zustand. Ausser Lebensgefahr sind das sechsjährige Mädchen und eine 43-jährige Frau, die ebenfalls schwer verletzt wurden.

Durch die Amoktat in einem Regionalzug der Südostbahn (SOB) kurz vor dem Bahnhof Salez im St. Galler Rheintal waren eine 34-jährige Frau und der 27-jährige Täter ums Leben gekommen. Fünf weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Täter hatte eine brennbare Flüssigkeit angezündet und Passagiere mit einem Messer angegriffen.

Ein schwer verletztes sechsjähriges Kind und zwei Frauen im Alter von 17 und 43 Jahren, befanden sich am Montag noch im Spital, wie Polizeisprecher Hanspeter Krüsi auf Anfrage sagte. Die 17-Jährige sei weiter in kritischem Zustand. Das Kind und die 43-Jährige seien laut den Ärzten nicht mehr in Lebensgefahr.

Polizei tappt im Dunkeln

Über den Täter und die Hintergründe der Tat ist praktisch nichts bekannt. Es gebe keine Erkenntnisse, sagte Krüsi der Nachrichtenagentur sda. Der Amoktäter hatte laut Polizei seinen offiziellen Wohnort in einem Nachbarkanton. Er hielt sich aber auch im Fürstentum Liechtenstein auf, wo die Polizei ein Haus durchsuchte.

Bisher konnte die Polizei erst mit einem der verletzten Opfer sprechen, ausserdem mit dem Mann, der am Bahnhof in Salez bei der Bergung der Schwerverletzten half und dabei eine Rauchvergiftung erlitt. Die Verletzten, die sich noch im Spital befinden, konnte die Polizei laut Krüsi noch nicht befragen.

sda-ats

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