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Serena Williams gewinnt das Schwesternduell im Final des Australian Open gegen Venus Williams 6:4, 6:4. Für die 35-jährige Serena ist es der 23. Titel an einem Grand-Slam-Turnier.

Serena Williams' siebter Australian-Open-Titel war historisch, der Final gegen Venus Williams war es nicht. Zu angespannt waren die beiden Schwestern, zu gut kennen sie sich, zu sehr sind sind sie nicht nur Konkurrentinnen, sondern auch beste Freundinnen. Als Venus nach 83 Minuten Spielzeit eine letzte Rückhand in Bedrängnis nicht mehr ins Feld zurückbrachte, ging Serena nur kurz in die Knie, ehe sich die beiden am Netz innigst umarmten.

Dabei stellte sie mit dem 23. Titel eine neue Bestmarke in der Profiära auf. Bisher teilte sich Williams diese mit Steffi Graf. Besser ist jetzt nur noch die Australierin Margaret Court, die von 1960 bis 1973 noch eine Grand-Slam-Trophäe mehr gewann.

Die 15 Monate jüngere Serena war als klare Favoritin in dieses neunte Schwester-Duell in einem grossen Final gestiegen. Zu Beginn tat sie sich allerdings äusserst schwer. Erst nach einem äusserst nervösen Start mit vier Breaks stieg das Niveau der Partie. Die ungeheure Anspannung in diesem neunten Grand-Slam-Final der beiden Williams-Sisters (nun 7:2 Siege für Serena) blieb aber bis zum Ende bestehen. Die entscheidenden Punkte gelangen aber Serena.

Sowohl im ersten wie im zweiten Satz schaffte sie ein Break zum 4:3, auf das die Schwester keine Antwort mehr hatte. Mit 35 Jahren und 125 Tagen verbesserte Serena Williams auch ihren Rekord als älteste Grand-Slam-Siegerin seit Zulassung der Profis 1968, den sie bereits seit Wimbledon 2015 hält.

Vor allem aber zeigte sie sich so stark wie seit Langem nicht mehr. Sie verlor im gesamten Turnier, in dem sie in der 1. Runde Belinda Bencic ausschaltete, keinen Satz und löst am Montag Angelique Kerber wieder als Nummer 1 der Welt ab. Da interessiert es keinen mehr, dass es kein Final war, der lange in Erinnerung bleiben wird.

SDA-ATS