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Die rumänisch-schweizerische Schriftstellerin Dana Grigorcea berichtet an der 5. Literaturveranstaltung "4+1 translatar" in Chur über das Übersetzen ihrer Bücher. (Archiv)

Keystone/AYSE YAVAS

(sda-ats)

"4+1 translatar tradurre übersetzen traduire" findet zum zweiten Mal in Chur statt. Die Literaturveranstaltung widmet sich am Freitag und Samstag der literarischen Übersetzung zwischen den Landessprachen der Schweiz und der Gastsprache Rumänisch.

Rumänisch, Deutsch und Rätoromanisch prägen ein Podium, das der Schriftsteller Jan Cornelius moderiert. Daran nehmen die in Rumänien geborenen Dana Gricorcea und Catalin Dorian Florescu teil. Sie schreiben ihre Bücher auf Deutsch. Übersetzt werden sie auch ins Rumänische.

Auf dem Podium mit dabei ist zudem Angelika Overath. Sie kam aus Deutschland ins Engadin und veröffentlichte 2014 Gedichte auf Romanisch, "Poesias dals prüms pleds". Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Frage "Welche Räume erschliessen sich den Schreibenden zwischen Muttersprache, Literatursprache und Übersetzung?".

Eröffnet wird die Veranstaltung "4+1 translatar" am Freitagabend im Theater Chur vom Bündner Regierungsrat Martin Jäger, dem Churer Stadtrat Patrik Degiacomi und Sandra Maissen, Geschäftsführerin der ch Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit. Im Anschluss überreicht Marco Baschera, Stiftungsratsmitglied der Oertli-Stiftung, den Oertli-Übersetzungspreis für Matura-Arbeiten.

Schliesslich ist an diesem Abend vor einer literarisch-musikalischen "Late Night" die Schweizer Erstaufführung eines rumänischen Theaterstücks programmiert: "Oameni Obisnuiti" von Gianina Carbunariu. Gespielt wird das Stück über Whistleblower aus Grossbritannien, Italien und Rumänien auf Rumänisch mit deutschen Untertiteln.

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SDA-ATS