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Ein Helikopter eilt zur Rettung der Passagiere in der steckengebliebenen Gondel.

KEYSTONE/EPA EFE/RAMÓN DE LA ROCHA

(sda-ats)

Horrorszenario auf Spaniens höchstem Berg: Nachdem die Seilbahn auf dem Weg zum Gipfel des Vulkans Teide auf Teneriffa am Mittwochnachmittag in luftiger Höhe ausgefallen war, mussten etwa 70 Passagiere stundenlang in der Kabine ausharren.

Dutzende Rettungskräfte - darunter Feuerwehr, Polizei und mehrere Helikopter - seien viele Stunden im Einsatz gewesen, um die eingeschlossenen Menschen aus ihrer misslichen Lage zu befreien, berichtete die Nachrichtenseite "Teneriffa News" am Donnerstag.

Das spanische Fernsehen zeigte Bilder, wie die Passagiere einzeln abgeseilt wurden. Anschliessend traten sie zu Fuss den Rückweg ins Tal an. Schlechtes Wetter habe die Rettungsarbeiten aber behindert, hiess es. Dass es in der Gondel nicht zu Panik gekommen sei, sei dem gut geschulten Personal zu verdanken, das zufällig mit an Bord war.

Der Ausfall sorgte aber auch auf dem Gipfel für Probleme, wo 200 Menschen auf die Seilbahn warteten, um mit ihr ins Tal zu fahren. Die meisten hätten den Abstieg noch am Nachmittag mit Hilfe von Bergrettern angetreten und in der Nacht den Fuss des Vulkans erreicht.

Dutzende weitere hätten es aber vorgezogen, die Nacht in einer Schutzhütte des Teide zu verbringen. Sie wurden mittels Helikoptern mit Decken und Verpflegung versorgt.

Die Seilbahn benötigt acht Minuten, um von der Talstation auf 2350 Metern zur Bergstation auf 3550 Metern zu gelangen. Die letzten Meter bis zum 3718 Meter hohen Gipfel müssen zu Fuss zurückgelegt werden.

SDA-ATS