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Mit der 5. Etappe vom Mittwoch von Brig nach Cari kommen in der Tour de Suisse die hohen Berge ins Spiel. Nun übernehmen die Favoriten auf den Gesamtsieg. Zu ihnen gehört der Luzerner Mathias Frank.

Obwohl durch eine starke Erkältung kurz vor Beginn der Tour de Suisse handicapiert, ist IAM-Profi Frank im Gesamtklassement nach den ersten vier Tagen gut positioniert. Mit 49 Sekunden Rückstand auf Leader Sagan büsste der 29-jährige Luzerner beispielsweise nur fünf Sekunden auf den slowenischen Titelverteidiger Simon Spilak ein. Dafür liegt Frank seinerseits um zwei Sekunden vor dem Portugiesen Rui Costa, dem Tour-de-Suisse-Sieger der Jahre 2012 bis 2014.

"Es lief bisher ganz okay. Das Zeitfahren in Baar war ähnlich einer Lotterie. Ich hatte Pech mit dem Wetter und verlor im Regen doch einiges an Zeit, was sich am Schluss hoffentlich nicht auswirken wird", blickte Frank am Dienstag in Champagne auf die ersten vier Tage zurück.

"Ab jetzt ein ganz anderes Rennen"

Trotz der intakten Ausgangslage für den Gesamtsieg befindet sich der Tour-de-Suisse-Zweite von 2014 vor der ersten Bergetappe, die über 126,4 km von Brig über den Furka- und Gotthardpass ins Tessin nach Cari führt, etwas im Ungewissen über seinen Formstand. "Ab jetzt wird es ein ganz anderes Rennen geben. Nun zählen nur noch die Beine", so Frank.

Die Beine seien bei ihm "zwar gut, aber ich hatte zuletzt ziemlich Mühe mit dem Atmen. Das wurde in den letzten Tagen zwar immer besser. Aber wie gut es mittlerweile wieder ist, das werde ich erst am Mittwochabend wissen. Die kalte Luft in den Bergen wird für mich sicherlich nicht ideal sein." Der Leader des Schweizer World-Tour-Teams IAM sieht die Bergankunft hinauf zur Skistation Cari als "ersten grossen Test" dieser 80. Tour de Suisse.

Wie die Alpe d'Huez

Der Schlussanstieg beginnt 11,2 km vor der Ziellinie, zu überwinden sind fast 900 Höhenmeter. Die durchschnittliche Steigung beträgt 8,2 Prozent. Der Anstieg ist vergleichbar mit demjenigen der Alpe d'Huez in der Tour de France.

Nach der Etappe ins Tessin folgen auch am Donnerstag (in Amden) und Freitag (Rettenbachgletscher/Sölden) Bergankünfte.

sda-ats

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