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Der Kosovo und Gibraltar werden von den Delegierten des FIFA-Kongresses als Mitglieder 210 und 211 im Weltverband aufgenommen worden.

Bei der Vollversammlung in Mexico-City stimmten 141 FIFA-Mitglieder für den Beitritt Kosovos. 23 lehnten diesen ab. Vor zehn Tagen war der Kosovo mit knapper Mehrheit (28:24 Stimmen) in die UEFA aufgenommen worden. Widerstand kam auch diesmal besonders aus Serbien, das den Kosovo nicht anerkennt. Der serbische Verband kündigte an, vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS zu ziehen.

Mit 172:12 Stimmen fiel das Votum für Gibraltar klarer aus. Die britische Kronkolonie hatte am 2. Mai vor dem Sportgerichtshof CAS erstritten, dass der FIFA-Kongress über die Aufnahme entscheiden muss. Gibraltar gehört seit 2013 der UEFA an.

Durch den FIFA-Beschluss können der Kosovo und Gibraltar an der Qualifikation für die WM 2018 teilnehmen. Das genaue Prozedere über die Zuordnung zu den schon ausgelosten Gruppen muss die UEFA vornehmen.

sda-ats

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