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Der erst 18-jährige Australier Kyle Chalmers gewinnt an den Sommerspielen in Rio de Janeiro in der Königsdisziplin 100 m Crawl.

Zur Hälfte des Rennen lag Chalmers lediglich im 7. Rang. Dann drehte er auf und verwies mit 47,58 Sekunden den Belgier Pieter Timmers um 22 Hundertstel auf Platz 2. Timmers ist der erste Belgier, der über 100 m Crawl an Sommerspielen auf dem Podest stand. Der Amerikaner Nathan Adrian, vor vier Jahren in London Olympiasieger, wurde Dritter.

Dritte Goldmedaille für Ledecky

Nach der Ungarin Katinka Hosszu und ihrem Landsmann Michael Phelps sicherte sich auch Katie Ledecky mit der amerikanischen 4x200-m-Crawlstaffel ihre dritte Goldmedaille in Rio. Das 19-jährige Wunderkind trug wesentlich zum Sieg bei. Als sie als Schlussschwimmerin übernahm, lagen die USA mit einem Rückstand von 89 Hundertstelsekunden im 2. Rang. Ledecky verzeichnete die klar beste Abschnittszeit und liess der Australierin Tamsin Cook keine Chance. Am Ende betrug der Vorsprung der Amerikanerinnen 1,84 Sekunden. Die 4x200-m-Crawlstaffel der Frauen wurde zum sechsten Mal an Olympischen Spielen ausgetragen, zum fünften Mal triumphierten die USA.

Erste Schwimmmedaille für Kasachstan

Über 200 m Brust gewann Dimitri Balandin als erster kasachischer Schwimmer eine Medaille an Olympischen Spielen, und erst noch die goldene. Der 21-Jährige siegte in 2:07,46 Minuten. Es war ein packendes Rennen. Die Differenz zwischen Balandin und dem achtplatzierten Amerikaner Kevin Cordes betrug lediglich 88 Hundertstelsekunden. Silber und Bronze gingen an den Amerikaner Josh Prenot sowie den Russen Anton Tschupkow. Nach 150 Metern sah es nach einem Weltrekord aus. Der am Ende fünftklassierte Japaner Yasuhiro Kosei lag zu diesem Zeitpunkt 1,04 Sekunden unter der vier Jahre alten Bestmarke seines Landsmanns Akihiro Yamaguchi (2:07,01).

Auch Belmonte mit Premiere

Spannend ging es auch bei den Frauen über 200 m Delfin zu und her. Mit 2:04,85 Minuten setzte sich die Spanierin Mireia Belmonte um die Winzigkeit von drei Hundertstelsekunden gegen die Australierin Madeline Groves durch. Für Belmonte war es die erste Goldmedaille überhaupt an Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften, nachdem sie zuvor an diesen beiden Anlässen nicht weniger als fünfmal Silber und dreimal Bronze (inklusive Kurzbahn) geholt hatte. Zudem hatte vor Belmonte noch nie eine spanische Schwimmerin Olympia-Gold geholt.

sda-ats

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