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Barry Callebaut will weiter wachsen und hat per Ende 2016 die belgische Schokoladenfabrik Mondelez International gekauft. Jährlich fliessen aus dieser Transaktion 30'000 Tonnen Flüssigschokolade an den Zürcher Schokoladenhersteller. (Archiv)

KEYSTONE/WALTER BIERI

(sda-ats)

Entgegen des Markttrends hat der weltgrösste Schokoladenhersteller Barry Callebaut die Verkaufsmenge im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 stabil gehalten. Der Umsatz stieg gar um 4,2 Prozent auf rund 1,9 Milliarden Franken.

In Lokalwährung betrug das Umsatzplus 3,2 Prozent, wie aus einer Mitteilung vom Mittwoch hervorgeht. Dabei trotzte das Zürcher Unternehmen dem weltweit rückläufigen Schokoladengeschäft (-2,3 Prozent) und steigerte die Umsätze in dieser Sparte um 2,3 Prozent auf rund 525 Millionen Franken.

In allen drei Regionen - EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika), Nord- und Südamerika und Asien-Pazifik - erhöhten sich die Verkaufsmengen stärker als der Gesamtmarkt.

Demgegenüber schrumpften die Verkaufszahlen im weniger profitablen Kakaogeschäft um 8,6 Prozent. Barry Callebaut führe den geplanten und nahezu abgeschlossenen Ausstieg aus diesem Markt fort, heisst es. Wegen eines vorteilhafteren Produktmix und positiven Währungseffekten stieg der Umsatz dennoch um 7,2 Prozent auf knapp 589 Millionen Franken.

Weitere Expansion

Nach Produktegruppen betrachtet ist die kleinste Sparte Gourmet- und Spezialitätengeschäft am stärksten gewachsen. Der Erlös kletterte nicht zuletzt dank der Übernahme des Geschäfts für Getränkepulvermischungen von FrieslandCampina Kievitum um 14,3 Prozent auf 59,5 Millionen Franken.

Der Zürcher Schokoladenproduzent will weiter expandieren. So übernahm er per Ende Jahr die Schokofabrik Mondelez International im belgischen Halle, plant weitere Kapazitätserweiterungen für die Manufakturen in Kalifornien und Singapur und baute die erste Fabrik in Indonesien, wie es weiter heisst.

Barry Callebaut rechne denn auch mit einer Wachstumsbeschleunigung für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres, wird CEO Antoine de Saint-Affrique in der Mitteilung zitiert. Auch sei das Unternehmen auf Kurs, um die Profitabilität im Kakaogeschäft zu verbessern. Das Unternehmen bestätigt die mittelfristigen Finanzziele bis 2017/2018 und erwartet ein durchschnittliches Wachstum der Verkaufsmenge um 4-6 Prozent pro Jahr und ein Betriebsergebnis (EBIT) über dem Volumenwachstum in Lokalwährung.

SDA-ATS