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Chris Froome ist auch in der letzten Berg-Etappe der 103. Tour de France zu jeder Zeit Herr der Lage. Der Brite steht unmittelbar vor dem dritten Gesamtsieg. Der Sieg in Morzine geht an Jon Izaguirre.

Chris Froome sah sich auf den 146,5 km von Megève nach Morzine keinen Attacken der Konkurrenz ausgesetzt. So wird der Brite die Frankreich-Rundfahrt mit über vier Minuten Vorsprung vor dem Franzosen Romain Bardet und dem drittklassierten Kolumbianer Nairo Quintana als Sieger beenden. Froome hatte die Tour de France schon in den Jahren 2013 und 2015 gewonnen.

Den Sieg am Samstag in Megève holte sich Jon Izaguirre, der für den ersten Etappensieg eines Spaniers an dieser Frankreich-Rundfahrt sorgte. Der 27-jährige Baske, heuer Gesamtzweiter der Tour de Suisse, setzte sich mit 19 Sekunden Vorsprung vor Jarlinson Pantano durch. Der Kolumbianer vom Schweizer Team IAM klassierte sich damit in der letzten Tour-Woche bereits zum dritten Mal in den Top 3.

Izaguirres Attacke in der Abfahrt

Im letzten Hors-Catégorie-Anstieg zum Col de Joux Plane hatte die Führung mehrmals gewechselt. Die Passhöhe auf 1691 Meter über Meer überquerte schliesslich das Trio Izaguirre, Pantano und Vincenzo Nibali gemeinsam. Danach folgte auf nasser Strasse noch eine rund 10 km lange, steile Abfahrt ins rund 700 Höhenmeter tiefer gelegene Morzine. In dieser setzte sich Izaguirre etwas überraschend von Pantano und dem letztlich drittklassierten Nibali ab.

Sébastien Reichenbach verteidigte am Samstag den 14. Rang in der Gesamtwertung. Der Walliser hielt trotz anfänglichen Schwierigkeiten bis zum letzten Anstieg, dem Col de Joux Plane, mit den Gesamtersten mit. Im Ziel in Megève klassierte sich Reichenbach als 31. mit 7:40 Minuten Rückstand auf Izaguirre.

Die 21. und letzte Etappe führt am Sonntag über 113 km von Chantilly nach Paris auf die Champs-Élysées. Am Schlusstag wird der Leader traditionellerweise nicht mehr angegriffen.

sda-ats

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