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Spät, aber erfolgreich steigt Christian Stucki in die Schwingsaison ein. Der 31-jährige wuchtige Seeländer gewinnt souverän das erste Teilverbandsfest des Jahres, das Südwestschweizerische in Aigle.

Bei seinem 33. Kranzfestsieg bezwang Stucki im Schlussgang den Freiburger Steven Moser. "Überraschend ging es heute sehr gut, obwohl ich immer noch Schmerzen im Schambein spüre", sagte der Hüne. Stucki gefiel im Waadtland mit technischer Raffinesse. So besiegte er in einem der zahlreichen Gästeduelle den Solothurner Bruno Gisler im ersten Zusammengreifen mit einem Knietätsch. Den Schlussgang beendete er im dritten Zusammengreifen in der dritten Minute mittels Kreuzgriff.

Das volle Dutzend für Schuler

Parallel zum ersten Teilverbandsfest fand am Sonntag auch das erste Bergkranzfest 2016 statt, jenes auf dem Stoos. Dank seinem zweiten Stoos-Sieg nach 2009 feierte der dreifache Eidgenosse Christian Schuler seinen 12. Kranzfestsieg. Der Schwyzer startete zwar mit einer völlig unerwarteten Niederlage gegen Remo Stalder in den Wettkampf, blieb danach aber fünfmal siegreich. Im Schlussgang bodigte er den Urner Stefan Arnold, den er schon im vierten Gang bezwungen hatte. Schuler wies zuletzt ein relativ einfaches Notenblatt vor, was den Erfolg aber nicht mindert.

Die weiteren Siegesanwärter wie Andreas Ulrich, Philipp Laimbacher, Benji von Ah oder Andi Imhof taten sich sehr schwer. Während Ulrich immerhin den Kranz gewann, mussten Laimbacher, von Ah und Imhof ohne Eichenlaub abreisen.

Mit sechs gewonnenen Gängen startete der letztjährige Brünig-Gewinner Bernhard Kämpf aus Sigriswil am Oberländischen in Aeschi durch. Nach fünf Gängen waren Matthias Glarner und Thomas Sempach punktgleich Zweite. Sempach erhielt den Vorzug für den Schlussgang, verlor diesen aber und fiel auf Rang 5 zurück. Hinter Kämpf klassierten sich die Eidgenossen Glarner und Simon Anderegg. Eine Enttäuschung erlebte Schwingerkönig Kilian Wenger. Er fiel mit seinem zweiten Gestellten schon im 4. Gang aus der Entscheidung.

Armon Orlik nicht zu stoppen

Armon Orlik feierte in Flims den vierten Kranzfestsieg seiner jungen Laufbahn, den dritten in dieser Saison. Dabei siegte er erstmals am eigenen Verbandsfest, dem Bündner-Glarner. Er wird noch vor dem anderen starken Youngster Samuel Giger immer mehr zur neuen Nummer eins in der Nordostschweiz.

Orlik stellte zum Auftakt gegen den äusserst defensiven Zürcher Oberländer Fabian Kindlimann, ehe er das Feld mit fünf Siegen von hinten aufrollte. Im Schlussgang besiegte er seinen Kantonskameraden, den Prättigauer Sandro Schlegel. Dieser überraschte im fünften Gang, als er Eidgenosse Beni Notz bezwingen konnte.

sda-ats

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