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Bei Conzzeta, der Konzernmutter des Sportartikelanbieters Mammut wuchsen im ersten Halbjahr die Bäume nicht in den Himmel. (Archiv)

KEYSTONE/ENNIO LEANZA

(sda-ats)

Beim Mischkonzern Conzzeta lagen im ersten Halbjahr Umsatz und Betriebsgewinn tiefer als in der Vorjahresperiode - nicht zuletzt, weil die Immobiliensparte zwischenzeitlich verkauft wurde.

Der Reingewinn ist im Vergleich zu Vorjahresperiode praktisch stabil - dies wegen tieferer Steuern und einem höheren Finanzergebnis, wie der Konzern, zu dem unter anderem die Outdoor-Marke Mammut gehört, am Freitag mitteilte.

Mit 524,6 Millionen Franken lag der Nettoumsatz 3,5 Prozent tiefer als vor einem Jahr. Von damals 543,7 Millionen Franken fielen jedoch 9,4 Millionen Franken weg, weil per Ende Juni 2015 Plazza, das Immobilien-Segment abgespalten wurde.

Das Betriebsergebnis sank auf 26,2 Millionen Franken im Vergleich zu 36,5 Millionen Franken in der Vorjahresperiode. Auch dafür ist zu einem wesentlichen Teil die Abspaltung von Plazza verantwortlich. Auf vergleichbarer Basis, also unter Berücksichtigung dieser Abspaltung und von Währungseffekten liege das Betriebsergebnis 6,6 Millionen Franken unter der Vorjahresperiode, hiess es in der Mitteilung.

Dieser Geschäftsgang entspreche der "zurückhaltenden Einschätzung des makroökonomischen Umfelds", liess sich Konzernchef Michael Willome zitieren. Conzzeta sei mit unterdurchschnittlichem Auftragsbestand in das Geschäftsjahr gestartet.

Umso erfreulicher sei, dass ein "solider Auftragseingang" erarbeitet worden sei. Dieser werde das das Ergebnis im zweiten Halbjahr positiv beeinflussen, prognostizierte Willome.

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SDA-ATS