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Geht es nach dem Zürcher Böögg, so wird der Sommer 2016 sehr schlecht: Der Schneemann des diesjährigen Sechseläutens brauchte ganze 43 Minuten und 34 Sekunden, bis ihm am Montag der Kopf explodierte - und auch dies nur dank Brandbeschleuniger.

Damit knackte der Böögg den bisherigen Rekord von 40 Minuten. Der Volksmund sagt: Je schneller es geht, bis der Kopf explodiert, desto besser wird der Sommer. Der diesjährige Scheiterhaufen stand jedoch den ganzen Tag im Regen. Der Böögg war komplett durchnässt. Ohne Brandbeschleuniger hätte er nicht einmal Feuer gefangen.

Entsprechend lange dauerte es, bis die Kracher in der Figur explodierten. Der Kopf hielt sich aber nicht ans Drehbuch und stürzte sogar von seinem Gestell. Erst am Boden ging er in die Luft. Zuschauer und Pferde kamen aber keine zu Schaden.

Ein unzuverlässiger Wetterfrosch

Ob diese Wettervorhersage etwas taugt, wird sich im Sommer zeigen. In den vergangenen Jahren erwies sich der Böögg in seiner Funktion als Wetterfrosch jeweils als nicht sehr verlässlich.

So sagte er etwa im vergangenen Jahr einen ziemlich miesen Sommer voraus. Der Sommer 2015 ging dann aber als einer der heissesten in die Geschichte ein. Genau das Gegenteil im Jahr zuvor: Der Böögg explodierte schnell. Der Sommer 2014 war dann kühl und nass.

sda-ats

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