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Belgien sorgt in der 1. Runde der Davis-Cup-Weltgruppe für eine Überraschung. Ohne ihre Nummer 1 David Goffin siegen die Belgier auswärts in Frankfurt gegen Deutschland 4:1.

Den entscheidenden dritten Punkt für die Gäste gelang Steve Darcis im ersten Einzel am Sonntag gegen Alexander Zverev. Die Nummer 58 der Welt schaffte es, nach einem 2:6, 2:4-Rückstand die Partie noch zu wenden. Im hart umkämpften Tiebreak des vierten Satzes wehrte Darcis einen Satzball ab, ehe er seinen vierten Matchball nutzte und damit die Überraschung perfekt machte.

In Abwesenheit von Goffin, der am Australian Open die Viertelfinals erreicht hatte, avancierte Darcis zum Held im belgischen Team. Am Freitag hatte er bereits in seinem ersten Einzel Philipp Kohlschreiber in fünf Sätzen niedergerungen.

"Das ist der Grund, warum wir den Davis Cup lieben - weil es Überraschungen gibt", sagte Darcis nach dem ersten Sieg Belgiens im neunten Vergleich mit Deutschland. "Sie haben viele grossartige Spieler, aber wir spielten mit Herz, für unser Land und unsere Fans hier." In den Viertelfinals trifft Belgien auf den Sieger der Begegnung zwischen Titelverteidiger Argentinien und Italien.

Einen 1:2-Rückstand noch zu wenden vermochte Spanien gegen Kroatien. Sowohl Roberto Bautista Agut als auch Pablo Carreño Busta gewannen am Sonntag in Osijek ihre Einzel und sicherten ihrem Team damit doch noch den Einzug in die Viertelfinals. Dort treffen die Iberer Anfang April auswärts auf Serbien.

Ebenfalls in der Runde der letzten acht steht Grossbritannien, der Sieger von 2015. Die Briten setzten sich auch ohne die Weltnummer 1 Andy Murray in Ottawa gegen Kanada 3:2 durch. Die Partie nahm ein bizarres Ende. Im letzten und entscheidenden Einzel wurde Denis Shapovalov beim Stand von 3:6, 4:6, 1:2 gegen Kyle Edmund disqualifiziert, nachdem der Kanadier einen Ball weg geschlagen hatte und mit diesem den Schiedsrichter traf.

SDA-ATS