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Die Kantonspolizei Zürich musste den Mann über weite Strecken verfolgen. (Symbolbild)

KEYSTONE/WALTER BIERI

(sda-ats)

Nach einer längeren Verfolgungsfahrt hat die Polizei am Samstagmorgen in Weiningen einen Drogendealer aus dem Verkehr gezogen. Der 36-jährige Schweizer aus dem Kanton Aargau war mit seinem Auto vor einer Polizeikontrolle in der Stadt Zürich geflüchtet.

Eine Patrouille wollte den Autolenker auf der Pfingstweidbrücke anhalten und kontrollieren. Dieser fuhr jedoch an den Polizisten vorbei und beschleunigte die Fahrt, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Die Patrouille nahm daraufhin die Verfolgung auf und mobilisierte weitere Polizeikräfte. Der Autofahrer sei auf halsbrecherische Weise geflüchtet und habe dabei unzählige Male die Verkehrsregeln verletzt, heisst es in der Mitteilung. Zum Teil sei er mit über 100 Kilometern pro Stunde durch Wohnquartiere gerast.

Zweimal rammte der Fluchtfahrer zudem den Patrouillenwagen der Polizei, als er in eine Sackgasse gefahren war und sein Auto wendete. Erst in Weiningen konnten die Polizisten das Auto stoppen.

Der Mann habe sich heftig gegen die Verhaftung gewehrt und versucht, zu Fuss zu flüchten, schreibt die Polizei weiter. Die Polizisten hätten deshalb Pfefferspray eingesetzt.

Bei der polizeilichen Befragung gab der 36-Jährige an, vor der Fahrt Drogen und Alkohol konsumiert zu haben. Bei der Kontrolle seines Autos wurden verschiedene Drogen wie Marihuana, Kokain, Ecstasy-Pillen und Cristal-Meth sowie ein grösserer Geldbetrag gefunden.

sda-ats

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