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Ermittler sichern Spuren nach dem Schusswechsel vor der Polizeidirektion in Gaziantep.

KEYSTONE/EPA/STRINGER

(sda-ats)

Vor der Polizeidirektion der südosttürkischen Stadt Gaziantep haben sich Sicherheitskräfte einen Schusswechsel mit mindestens einem Angreifer geliefert. Ein "Terrorist" sei dabei getötet worden, berichtete der Sender CNN Türk am Dienstag.

Nach einem mutmasslich zweiten Angreifer wird gefahndet, wie der stellvertretende Ministerpräsident Numan Kurtulmus vor Journalisten sagte. In Sicherheitskreisen war die Rede von einem versuchten Selbstmordanschlag.

CNN Türk berichtete weiter, mindestens eine Person habe versucht, in das Polizeigebäude einzudringen und sei von den Beamten aufgehalten worden. Die Polizei habe die Gegend weiträumig abgesperrt.

Die Türkei ist in den vergangenen Monaten vor einer Reihe von Anschlägen erschüttert worden, für die die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) oder die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK), eine radikale Abspaltung der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), die Verantwortung übernahmen.

Zuletzt gab es in der westtürkischen Grossstadt Izmir einen Angriff mit zwei Autobomben auf ein Gerichtsgebäude. Dabei wurden ein Justizmitarbeiter und ein Polizist getötet, der Schlimmeres verhinderte. Bei einem anschliessenden Schusswechsel mit Sicherheitskräften wurden zwei Angreifer getötet, ein weiterer ist seitdem auf der Flucht. Die Regierung machte die PKK für den Angriff verantwortlich.

In der Silvesternacht hatte ein Attentäter im Istanbuler Nachtclub "Reina" 39 Menschen erschossen, die das neue Jahr feierten. Die IS-Miliz bekannte sich zu der Bluttat. Der Attentäter, bei dem es sich um einen Usbeken handeln soll, ist weiter auf der Flucht.

SDA-ATS