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Die U19-Juniorinnen verpassen an der EM in der Slowakei den erstmaligen Finaleinzug. Sie unterliegen im Halbfinal Frankreich nach einer Pausenführung mit 1:3.

45 Minuten lang durfte das Team von Nationaltrainerin Nora Häuptle von der ersten Finalteilnahme träumen. Trotz spielerischer Unterlegenheit führten die Schweizerinnen bei Spielhälfte dank eines Treffers von Géraldine Reuteler mit 1:0. Nach der Pause kassierten sie innert acht Minuten aber drei Gegentreffer, den ersten 31 Sekunden nach dem Wiederanpfiff. An allen Toren waren die eingewechselten Französinnen Perle Morroni und Clara Mateo beteiligt.

Das U19-Nationalteam der Frauen verlor damit auch seinen dritten EM-Halbfinal. Frankreichs Juniorinnen, die als Gruppensieger in die Runde der letzten vier eingezogen sind, stehen zum achten Mal im Endspiel. Dort treffen sie am Sonntag auf Spanien, das sich im zweiten Halbfinal gegen die Niederlande durchsetzte (4:3).

Obwohl die Schweizerinnen ein starkes Turnier spielten und den Französinnen eine Halbzeit lang erfolgreich die Stirn boten, erwiesen sich die dreimaligen Europameisterinnen am Ende als zu stark für die Schweizer Auswahl. Derweil Reuteler nach einem präzisen Steilpass von Marilena Widmer eine der raren Schweizer Chancen zur Führung nutzte, erspielten sich die Französinnen eine Vielzahl an Gelegenheiten. Allein in den ersten 20 Minuten hätten die EM-Halbfinalistinnen von 2015 dreimal in Führung gehen können. In der zweiten Halbzeit verhinderte zudem die Torumrandung zwei weitere Schweizer Gegentreffer.

sda-ats

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