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Den Verlust im ersten Halbjahr deutlich verringert: Alpiq-Chefin Jasmin Staiblin. (Archiv)

Keystone/URS FLUEELER

(sda-ats)

Die Restrukturierung beim Alpiq trägt erste Früchte. Der Energiekonzern hat im ersten Halbjahr 2016 den Reinverlust deutlich auf 2 Millionen Franken verringert. In der Vorjahresperiode hatte noch ein Minus von 886 Millionen Franken zu Buche geschlagen.

Dieses war bekanntlich von hohen Abschreibungen geprägt, indem auf dem Kraftwerkspark Wertberichtigungen und Rückstellungen in Höhe von 834 Millionen Franken (nach Steuern) vorgenommen worden waren.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT liegt im Halbjahr 2016 bei 168 Millionen Franken nach einem Verlust von 458 Millionen Franken im Vorjahr, wie Alpiq am Freitag mitteilte. Der Umsatz verringerte sich wegen tieferer Grosshandelspreise weiter um 8,6 Prozent auf 3,0 Milliarden Franken.

Der Verkauf der eigenen Wasserkraftwerke läuft wie bereits früher mitgeteilt nach Plan. Die erste Angebotsphase wurde laut Alpiq im Juli abgeschlossen. Der Energiekonzern hatte Anfang März 2016 angekündigt, sich von rund der Hälfte seiner Wasserkraft-Beteiligungen trennen zu wollen. Der Grund dafür waren die hohen Verluste, die der Stromkonzern im Geschäftsjahr 2015 erneut hatte hinnehmen müssen.

Die Devestitionen nicht strategischer Beteiligungen im Zuge der laufenden Portfoliobereinigung lägen ebenfalls auf Kurs, heisst es im Communiqué weiter. Im ersten Halbjahr wurden unter anderem die Verkäufe der Beteiligungen an der AEK Energie AG und an der Romande Energie erfolgreich abgeschlossen. Alpiq konnte die Nettoverschuldung von 1,3 Milliarden Franken auf 1,2 Milliarden Franken senken.

sda-ats

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