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Bei strengem Winterwetter gibt es in Bulgarien seit einer Woche immer wieder Verspätungen auf den Schienen. (Symbolbild)

Keystone/ENNIO LEANZA

(sda-ats)

In der bulgarischen Hauptstadt Sofia haben Passagiere eines Regionalzugs aus Verärgerung über dauernde Verspätungen infolge des Winterwetters einen Schnellzug gestoppt - und dabei ihr Leben aufs Spiel gesetzt.

Wie die Bahngesellschaft BDZ am Freitag mitteilte, hatte der Zug von Sofia nach Mesdra am Freitag Verspätung. Als er schliesslich losfuhr, hielt er schon wenig später in einem Vorort, um einem Expresszug Platz zu machen.

Daraufhin verliessen etwa 50 erboste Insassen den Regionalzug und blockierten das Gleis, auf dem sich der Express mit 60 Stundenkilometern näherte. Der Lokomotivführer musste notbremsen, sein Zug kam nach BDZ-Angaben erst "zwei Meter" vor der Menschengruppe zum Halten.

Der herbeigerufenen Polizei gelang es nicht, die aufgebrachten Passagiere von der Strecke zu entfernen. Diese erreichten, dass ihr Regionalzug sich als erster in Bewegung setzte - gefolgt von dem Eilzug.

Bei Schnee und Eis sowie Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt gibt es in Bulgarien seit einer Woche immer wieder Verspätungen auf den Schienen. Am Donnerstag brauchte ein Zug von der Schwarzmeerstadt Varna bis ins 200 Kilometer entfernte Russe an der Donau 16 Stunden.

SDA-ATS