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Europäischer Bebop-Pionier Flavio Ambrosetti gestorben

Der Schweizer Jazzmusiker Flavio Ambrosetti ist tot. Er starb bereits vergangene Woche im Alter von 93 Jahren im Tessin. Ambrosetti, der Saxophon spielte, zählte in den 1940er Jahren zu den Pionieren des kunstreichen Bebop-Stils in Europa.

1949 trat er mit Hazy Osterwald am Jazzfestival Paris auf und begegnete dort Charlie Parker, seinem wichtigsten Vorbild, wie es im Historischen Lexikon der Schweiz heisst. Mit seinem 1941 geborenen Sohn Franco, einem Trompeter, gab er zu Beginn der 1960er Konzerte in den Jazzclubs von Mailand.

Flavio Ambrosetti entdeckte auch das Talent des späteren Bandleaders George Gruntz, der sich ihm 1965 anschloss. Gemeinsam mit Gruntz und weiteren Musikern gründeten Vater und Sohn Ambrosetti 1972 die Combo The Band, aus der später die renommierte The George Gruntz Concert Jazz Band hervorging.

Im Tessin war Flavio Ambrosetti, der aus einer Fabrikanten-Familie stammte, auch als Industrieller bekannt. Zudem zählte er zu den Organisatoren des Jazzfestivals von Lugano. Über seinen Tod berichteten Tessiner Medien bereits am 23. August; die "Aargauer Zeitung" trug die Nachricht am Donnerstag in die Deutschschweiz.

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