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Chiles Präsident Salvador Allende bei der Truppeninspektion: Unter dessen Nachfolger, Diktator Pinochet, litten Soldaten, weshalb einige nun Schadensersatz fordern. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/Anonymous

(sda-ats)

Etwa 400 einstige Soldaten aus der Zeit der Pinochet-Diktatur in Chile wollen Schadensersatz vom chilenischen Staat. Sie seien die "ersten Opfer" der Diktatur gewesen, sagte Marcelo Sanhueza als Vorsitzender eines Zusammenschlusses einstiger Wehrpflichtiger.

Die Ex-Soldaten verlangen demnach, als "Opfer einer Politik eines Schreckensstaates" anerkannt zu werden. Während der Militärdiktatur von Augusto Pinochet wurden etwa 3200 Menschen getötet und mehr als 38'000 gefoltert.

Ein Ex-Soldat, Jaime Fica, sprach von einer regelrechten "Gehirnwäsche" für die Soldaten, damit diese danach ihre Landsleute töten oder misshandeln. Ein anderer sagte, dies habe ihn sein Leben lang verfolgt.

sda-ats

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