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Roger Federer kann sich über die Auslosung zum Australian Open nicht beklagen. In den ersten zwei Runden kann er nur auf Qualifikanten treffen, in der dritten auf Tomas Berdych.

Roger Federers Auftakt zum Australian Open verspricht etwas einfacher zu werden als befürchtet. Er trifft in der 1. Runde auf einen Qualifikanten, und im Fall eines Sieges auch in der 2. Danach dürfte in der 3. Runde Tomas Berdych, die Nummer 10 der Welt, warten. Es hätte auch Rafael Nadal sein können. Möglicher Achtelfinal-Gegner des auf Platz 17 der Weltrangliste zurückgefallenen Baslers ist Kei Nishikori. Die beiden befinden sich im Viertel des Weltranglistenersten Andy Murray.

Stan Wawrinka startet sein Turnier gegen den slowenischen Linkshänder Martin Klizan (ATP 35). Achtelfinalgegner wäre auf dem Papier der australische Heisssporn Nick Kyrgios, im Viertelfinal könnte er auf Marin Cilic treffen und im Halbfinal auf Murray.

Kein Losglück hatte Belinda Bencic im Frauentableau: Die 19-jährige Ostschweizerin trifft gleich in der 1. Runde auf Weltnummer 2 und Vorjahresfinalistin Serena Williams. Auf dem Weg zu ihrem bisher grössten Erfolg, dem Turniersieg in Toronto vor eineinhalb Jahren, hatte Bencic die Amerikanerin im Halbfinal bezwungen. Sie wird also gewarnt sein, und die Nummer 48 der Welt nicht unterschätzen.

Die als Nummer 12 gesetzte Timea Bacsinszky, die in diesem Jahr wegen einer Bauchmuskelverletzung noch nicht gespielt hat, startet gegen die Italienerin Camila Giorgi (WTA 72). Viktorija Golubic (WTA 58) trifft zum Auftakt auf die Tschechin Kristyna Pliskova (WTA 60).

Nicht nur Bencic dürfte mit dem Los nicht eben glücklich sein. Titelverteidiger Novak Djokovic erhält keine geruhsame Aufwärmphase. Er bekommt es in der 1. Runde mit dem spanischen Linkshänder Fernando Verdasco zu tun. Der Halbfinalist von 2009 hat zwar seine besten Tage hinter sich, bei der Niederlage gegen Djokovic vor einer Woche in Doha erspielte er sich aber fünf Matchbälle und vor einem Jahr schaltete er in Melbourne in der 1. Runde Rafael Nadal aus. Danach wird der Weg für die Weltnummer 2 nicht einfacher. Bereits im Achtelfinal könnte der wieder erstarkte Grigor Dimitrov, Sieger das hervorragend besetzten Turniers in Brisbane, warten.

SDA-ATS