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Martin Fourcade feierte zum Abschluss der Biathlon-Saison in Oslo einen historischen 14. Saisonsieg. Allerdings musste der Franzose am Holmenkollen zittern, bis auch die Jury grünes Licht gab.

Denn der Franzose war ohne Munition losgelaufen. Beim ersten Schiessen warf ihm sein Coach Jean-Paul Giachino verbotenerweise ein Magazin zu. Dies hätte gemäss Reglement ein Offizieller machen müssen. So wie dies dann beim zweiten Schiessen geschah, als der Franzose die restlichen drei Magazine von einem Funktionär neben der Matte überreicht erhielt. Aber die Jury entschied sich gegen eine Disqualifikation des fehlerfrei gebliebenen Fourcade.

Damit holte der Franzose, der als erster Biathlet zum sechsten Mal in Serie die grosse Kristallkugel gewann, zum dritten Mal in seiner Karriere neben dem Gesamtweltcup auch alle Disziplinenwertungen. Mit 14 Saisonsiegen egalisierte er zudem den Rekord der Schwedin Magdalena Forsberg aus der Saison 2000/2001.

Das Massenstart-Rennen der Top 30 fand ohne Schweizer Beteiligung statt.

SDA-ATS