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Chris Froome bleibt bei der 103. Tour de France das Mass der Dinge. Der Brite gewinnt die 18. Etappe, ein Bergzeitfahren über 17 km, und baut den Vorsprung in der Gesamtwertung weiter aus.

Froome erreichte das Ziel im Skiort Megève 21 Sekunden vor dem Niederländer Tom Dumoulin und feierte damit seinen zweiten Etappensieg. Zeitfahr-Spezialist Dumoulin, der vor Wochenfrist das erste Zeitfahren in der Region Ardèche gewonnen hatte, verpasste seinen dritten Etappenerfolg bei der diesjährigen Tour. Eine weitere Enttäuschung setzte es für Nairo Quintana ab. Der kolumbianische Kletterspezialist verlor als Zehnter 70 Sekunden auf Froome.

Nun liegt Froome im Gesamtklassement vor den letzten drei Etappen bereits 3:52 Minuten vor dem Niederländer Bauke Mollema. Der dritte Gesamtsieg nach 2013 und 2015 dürfte dem Sky-Profi damit kaum mehr zu nehmen sein. Dahinter wird der Kampf ums Podest jedoch enorm spannend. Mollemas Reserve auf die dahinter liegenden Adam Yates (4:16 hinter Froome), Nairo Quintana (4:37), Romain Bardet (4:57) und Richie Porte (5:00) ist äusserst gering.

Reichenbach weiter in Top 15

Mit Sébastien Reichenbach liegt ein Schweizer weiterhin gut im Rennen, die Tour bei ihrer Ankunft am Sonntag in Paris unter den Top 15 zu beenden. Der Walliser verlor im schweren Bergzeitfahren als 29. 2:21 Minuten auf den Tagessieger und konnte damit seinen 13. Gesamtrang festigen.

Am Freitag wartet in der 19. Etappe rund um den Mont Blanc wiederum ein happiges Programm auf die Fahrer. Das drittletzte Teilstück führt über 146 km von Albertville nach Saint-Gervais Mont Blanc. Zu bewältigen haben die Profis vier Steigungen, darunter jene der "hors catégorie" auf den Montée de Bisanne sowie die knapp 10 km lange Schlusssteigung. Die schwere Alpenetappe ist die zweitletzte Chance für Froomes Herausforderer, den Vorjahressieger noch am dritten Gesamtsieg zu hindern.

sda-ats

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