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Fünf Personen sind am Säntis durch eine Lawine verletzt worden. (Archiv)

KEYSTONE/ARNO BALZARINI

(sda-ats)

Am Säntis sind am Samstagnachmittag Bergwanderer von einer Schnee- und Gerölllawine erfasst worden. Fünf Personen wurden verletzt, zwei davon schwer.

Die Lawine ging kurz vor 15 Uhr beim Blauschnee nieder, wie die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden mitteilte. Zwei Bergwandergruppen aus sechs und vier Personen befanden sich im Aufstieg in Richtung Himmelsleiter zum Säntisgipfel.

Mehrere Personen wurden von Schneebrocken erfasst und bis zu 100 Meter in die Tiefe gerissen. Die Verletzten wurden mit Helikoptern der REGA in umliegende Spitäler geflogen.

Neben der REGA standen auch Spezialisten der Alpinen Rettung Wildhaus und aus Appenzell im Einsatz. Vor Ort waren zudem die Polizei sowie die Staatsanwaltschaft Appenzell Innerrhoden. Diese leitete eine Untersuchung ein.

Die Lawine war laut der Mitteilung etwa zwei Meter hoch, vier bis fünf Meter breit und zehn Meter lang. Sie bestand vorwiegend aus Schnee.

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SDA-ATS