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Auf dem Flughafen von Fort Lauderdale wurden hunderte Passagiere auf dem Rollfeld in Sicherheit gebracht, nachdem ein Mann um sich geschossen und fünf Menschen getötet hat.

KEYSTONE/AP/LYNNE SLADKY

(sda-ats)

Ein bewaffneter Mann hat am Freitag auf dem internationalen Flughafen von Fort Lauderdale im US-Bundesstaat Florida das Feuer eröffnet und mindestens fünf Menschen getötet. Dies teilte der Sheriff des Landkreises Broward am Freitag mit.

Die Zahl der Verletzten bezifferte er auf acht. Sie würden in Spitälern behandelt. Nach Angaben der Bürgermeisterin Barbara Sharief wurde der Schütze festgenommen. Sein Motiv sei noch unklar, sagte sie. Offenbar habe er allein gehandelt. Ermittlungen seien im Gange.

Der Senator von Florida, Bill Nelson, sagte dem Fernsehsender CNN, der 26-jährige Mann habe einen Armeeausweis gehabt. Es sei aber nicht klar, ob er noch in den Streitkräften aktiv war.

Augenzeugen sagten US-Medien, der zwischen 20 und 30 Jahre alte mutmassliche Täter in einem "Star Wars"-T-Shirt habe bei der Gepäckausgabe im Terminal 2 das Feuer eröffnet. "

Er hat geschwiegen", erklärte ein Mann dem Sender MNSBC. "Er war die ganze Zeit still. Er hat nichts gerufen". Ein anderer Zeuge sagte, der Täter sei von der Polizei angeschossen werden, als er nachladen wollte.

Reisende auf dem Rollfeld

Zeugen beschrieben, wie Reisende flüchteten. Auf Videos war zu sehen, wie Hunderte Menschen aus dem Flughafengebäude auf das Rollfeld geleitet wurden. Auch Passagiere aus gelandeten Flugzeugen wurden nicht ins Gebäude gelassen, sondern aus den Fluggastbrücken über Treppen ins Freie gebracht.

Nach Angaben der Flughafenverwaltung spielte sich das Geschehen im Bereich der Gepäckabholung ab. Zahlreiche Rettungsfahrzeuge waren zum Flughafen unterwegs, wo die Polizeipräsenz verstärkt wurde. Der Flughafenbetrieb wurde vorübergehend unterbrochen. Später wurde die südliche der beiden Landebahnen wieder für den Flugverkehr freigegeben.

25 Millionen Passagiere

Der Flughafen wird jährlich von rund 25 Millionen Passagieren genutzt. Er ist Zwischenstopp für viele Touristen, die eine Kreuzfahrt oder einen Urlaub in der Karibik gebucht haben.

Der Pressesprecher des früheren US-Präsidenten George W. Bush, Ari Fleischer, befand sich zum Zeitpunkt der Tat zufällig am Flughafen. "Es fallen Schüsse, alle rennen", schrieb Fleischer im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Floridas republikanischer Gouverneur Rick Scott machte sich auf den Weg zum Tatort. Der künftige US-Präsident Donald Trump schrieb auf Twitter, er habe soeben mit Scott gesprochen und verfolge die "schreckliche Lage in Florida".

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SDA-ATS