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Die Andalusier spielten heuer schon vor dem Finale im Joggeli: Am 10 März trennten sich der FC Basel und der Sevilla FC torlos. Das 3:0 beim Rückspiel bedeutete dann das Aus für den FCB. (Archivbild)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Damit die Fussballfans sich vor dem Europa League-Final in Basel in der Innerstadt versammeln können, ist am Nachmittag der Öffentliche Verkehr umgeleitet worden. Der Johl-Pegel steigt, Zwischenfälle blieben bisher aus.

Bis Mitte Nachmittag ist bei der Polizei laut einem Sprecher nichts nennenswertes gemeldet worden, das mit dem bevorstehenden Fussball-Grossereignis zu tun hat. Organisatoren und Sicherheitskräfte schleusen die beiden Fanlager auch möglichst aneinander vorbei, bis ins Stadion mit getrennten Fanmärschen.

Der Frühlingstag präsentierte sich zunächst halbwegs sonnig, aber eher kühl. Dennoch wurden schon früh Stimmbänder geölt und Hymnen geübt. Trotz omnipräsenten Bierständen ist der Anlass für Brauereien kein Riesending: Feldschlösschen beziffert den Mehrverkauf in Basel auf etwa den Jahresverbrauch von fünf Durchschnittsbeizen.

Das Wetter dürfte zudem nicht durstiger werden, sind doch bereits nach Mittag dunklere Wolken aufgezogen. Diese sollen gemäss Prognosen während des Spiels nicht nur den Rasen feucht halten. Über Nacht steigen dann die Regenmengen an, wenn die Fans müde in ihren Charterflügen nach Hause unterwegs sind.

Vor dem Match indes ist statt Massenverkehrsmitteln zu Fuss Gehen angesagt: Die Innenstadt ist für Trams und Busse sicherheitshalber gesperrt. Auch vor das Stadion, um das eine weite Sicherheitszone nur für Ticket-Inhaber zugänglich ist, fahren weder Trams noch Busse.

Solcherlei ÖV-Extravaganzen sind die Basler gewohnt von den regelmässigen Fan-Feiern der einheimischen FCB-Anhängerschaft. Diese dürfte am kommenden Mittwoch in kaum geringerer Zahl zum nächsten Mal den Barfüsserplatz besetzen, um den Schweizermeister-Titel zu bejubeln, und damit erneut den Tramverkehr zum Erliegen bringen.

sda-ats

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