Galenica steigt mit Merfen in Wundversorgungs-Markt ein


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Können Apotheken bald wieder die Traditionssalbe Vita-Merfen verkaufen? Die Gesundheitsgruppe Galenica liebäugelt mit einer Wiedereinführung. (Symbolbild)

KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

(sda-ats)

Die Gesundheitsgruppe Galenica steigt in den Wundversorgungs-Markt ein. Sie übernimmt die Schweizer Traditionsmarken Merfen und Vita-Merfen von GSK Consumer Healthcare Schweiz. Dabei prüft sie eine Wiederaufnahme des 2014 eingestellten Vertriebs der Vita-Merfen-Salbe.

Vifor Consumer Health, eine Tochter des Apotheken- und Logistikgeschäfts Galenica Santé, übernimmt die Kommerzialisierungsrechte für Merfen und Vita-Merfen einschliesslich der Marken und der Zulassung in der Schweiz, wie Galenica am Mittwoch mitteilte.

Der Markt der Wunddesinfektion und Wundheilung weise einen Anteil von über 50 Millionen Franken auf, schreibt Galenica. Das Wunddesinfektionsmittel Merfen geniesse einen hohen Marken-Bekanntheitsgrad in der Schweiz und nehme mit einem Marktanteil von 40 Prozent im Bereich Desinfektion eine bedeutende Position ein.

Die Vita-Merfen-Salbe hat desinfizierende und wundheilungsfördernde Eigenschaften. Der Vertrieb der Traditionssalbe wurde vor drei Jahren eingestellt. Als Grund für das Aus der Traditionsmarke gab Herstellerin Novartis damals an, dass das Unternehmen und seine Lieferanten keine gangbare Lösung gefunden hätten, um die erwarteten Qualitätsstandards zu garantieren.

Vita-Merfen habe eine grosse Lücke sowohl bei Apothekern als auch bei Konsumenten hinterlassen, schreibt Galenica. Das Unternehmen will eine Wiedereinführung prüfen.

GSK ermöglicht der Verkauf der Marken laut Mitteilung, sich besser auf ihre Power und Core Marken zu fokussieren. Über die Vertragsdetails wurde Stillschweigen vereinbart.

SDA-ATS

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