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Der Gotthard erwies sich am letzten Samstag im Juli einmal mehr als Nadelöhr zwischen Norden und Süden. (Archivbild)

Keystone/URS FLUEELER

(sda-ats)

Staus am Gotthard sind am Samstag den ganzen Tag über gemeldet worden. Nachdem in der Nacht und am Vormittag die Autos vor allem im Urnerland gestanden hatten, verlagerte sich das Warten vom Norden in den Süden. Dort warteten Rückkehrer auf die Tunneldurchfahrt.

Schon in der Nacht auf Samstag hatten sich die Fahrzeuge zu stauen begonnen. Am Morgen betrug die Wartezeit auf der A2 in Richtung Süden dann um die zwei Stunden. Bis zu 14 Kilometer lang war die Blechkolonne vor dem Tunnelportal. Am frühen Nachmittag waren es noch zehn Kilometer, bevor der Stau rasch kürzer wurde.

Ab Mitte Nachmittag mass der Stau vor dem Nordportal noch 2 Kilometer, was eine Wartezeit von noch 20 Minuten bedeutete, wie die TCS-Verkehrsinformation über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Bis zum Abend löste sich der Stau ganz auf.

Die Geduldsprobe verlagerte sich aber schon im Lauf des Vormittags auf die Tessiner Seite, und zwischen Mittag und Abend war die Kolonne auf der A2 vor dem Tunnel-Südportal zwischen 10 und 12 Kilometer lang. Zeitweise bis zu drei Stunden musste warten, wer durch den Tunnel in Richtung Norden wollte.

Die TCS-Verkehrsinformation empfahl den Ferien-Rückkehrern, die San-Bernardino-Route zu benutzen. Dort gab es auf dem Weg nach Norden ebenfalls Staus wegen Verkehrsüberlastung.

sda-ats

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