Alle News in Kürze

Bundesrat Guy Parmelin lässt in Sachen Terrorgefahr Vorsicht walten: "Wenn einmal etwas passiert, will ich hinterher nicht sagen müssen, dass wir nicht alles mögliche unternommen haben." (Archivbild)

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Die Gefahr eines Angriffs in der Schweiz hat laut Verteidigungsminister Guy Parmelin in den letzten Jahren zugenommen. Die Sicherheitsbehörden sind seiner Einschätzung nach zwar gut aufgestellt, sollen aber noch besser zusammenarbeiten.

"Die Gefahr von Angriffen hat sicher zugenommen", sagte Parmelin in Interviews mit dem "SonntagsBlick" und der Westschweizer Zeitung "Le Matin Dimanche". Dennoch müssten sich die Sicherheitsorgane noch enger koordinieren. "Wenn einmal etwas passiert, will ich hinterher nicht sagen müssen, dass wir nicht alles mögliche unternommen haben."

Schon vor den Anschlägen in Europa in diesem Sommer hätten die Analysen auf eine erhöhte Gefahr hingewiesen, sagte der SVP-Bundesrat. Die Lage sei instabil, nicht nur in der Schweiz, sondern auf der ganzen Welt.

Darauf angesprochen ob die Anschläge einen Einfluss auf das Sicherheitskonzept für das laufende Schwing- und Älplerfest gehabt hätten, sagte Parmelin: "Jedes Mal, wenn etwas passiert, gehen wir über die Bücher". So gebe es am Eingang massive Fahrzeugsperren, damit ein Attentäter nicht - wie in Nizza passiert - auf das Gelände rasen könne.

sda-ats

 Alle News in Kürze