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Tänzerin Robina Steyer tanzt im Altarraum der St. Galler Kathedrale. Das Tanzstück "Rosenkranz" der St. Galler Festspiele feierte am Mittwoch Premiere.

Theater St. Gallen

(sda-ats)

"Rosenkranz" heisst das neue Tanzstück der St. Galler Festspiele, das am Mittwoch in der Kathedrale Premiere hatte. Den sehr klangvollen, eher meditativen "Soundtrack" zur Choreografie von Cathy Marston liefern vier Saxophone und die Domorgel.

Die Kathedrale als Ort des Gebets passte zur Aufführung des getanzten Rosenkranzes. Die Gebetskette aus 59 Perlen dient Katholiken zum rituellen Gebet, ist aber auch ein Sinnbild für stetige Wiederholung und meditative Ruhe.

Diese Elemente finden im Tanz, vor allem aber auch in der Musik ihren Ausdruck: Das Saxophon-Quartett "clair-obscur" und Domorganist Willibald Guggenmos füllen den barocken Kirchenraum mit Klängen, die auf den Rosenkranz-Sonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704), Stücken von Arvo Pärt und der Minimal Music von Philipp Glass basieren.

Die 14-köpfige Tanzkompanie des Theaters St. Gallen (Exequiel Barreras, Calvin Bernauer, Andrew Cummings, Stefanie Fischer, Jasmin Hauck, Kim Tassia Kreipe, Lorian Mader, Ana Sanchez Martinez, Emily Pak, David Schwindling, Robina Steyer, Hoang Anh Ta Hong, Jack Widdowson, Cecilia Wretemark) tanzt auf und neben zwei Bühnen links und rechts im Altarraum. Die Kostüme (Marion Steiner) sind in dezentem Schwarz, Grau, Dunkelblau und Petrol gehalten.

Das Publikum bedankte sich mit lebhaftem Applaus. "Rosenkranz" wird im Rahmen der St. Galler Festspiele am Donnerstag (30. Juni) und am 4. Juli noch zwei Mal in der Kathedrale gespielt.

www.stgaller-festspiele.ch

sda-ats

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