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Seenotretter mussten zwei Schweizer in der Ostsee von ihrem Kutter retten, weil sie von einem giftigen Fisch gestochen wurden. (Symbolbild)

Keystone/AP/Frank Hormann

(sda-ats)

Zwei Schweizer Angler sind vor der deutschen Ostseeinsel Fehmarn von einem giftigen Fisch gestochen worden. Seenotretter mussten die beiden von ihrem Kutter retten, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Dienstag mitteilte.

Die beiden Schweizer (60 und 15 Jahre alt) hätten am Montag ein Petermännchen gefangen und waren bei dem Versuch, das Tier vom Angelhaken zu lösen, gestochen worden.

Der Stich des Fisches ruft schwere Schmerzen und Schwellungen hervor. In seltenen Fällen kann er zu Kreislaufkollaps und Herzrhythmusstörungen führen.

Die Seenotretter holten die Angler von Bord und brachten sie in den Hafen. Die Informationszentrale gegen Vergiftungen empfiehlt Anglern, in jedem Fall Handschuhe zu tragen, um zappelnde Petermännchen von der Angel zu nehmen. Die Fische kommen in der Ostsee selten vor, häufiger sind die Tiere in der Nordsee anzutreffen.

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SDA-ATS