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Graffitisprayen an einer Bahnlinie kann tödlich sein. Ein Sprayer wurde von einem Güterzug erfasst und getötet. (Symbolbild)

Keystone/EPA ANSA/MARTINO IANNONE

(sda-ats)

Ein Graffitisprayer ist am Freitagmorgen in der deutschen Stadt Mönchengladbach vom Sog eines vorbeifahrenden Zugs erfasst und getötet worden. Der 29-Jährige wurde seitlich gegen den Zug geschleudert und war auf der Stelle tot.

Dies teilte die Bundespolizeiinspektion Düsseldorf und die Polizei Mönchengladbach mit. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde der Mönchengladbacher demnach in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs von einem durchfahrenden Güterzug erfasst.

Der 29-Jährige witiar den Ermittlern zufolge gerade dabei, auf eine technische Einrichtung der Deutschen Bahn in Gleisnähe ein Graffiti zu sprühen. Seine Leiche wurde etwas eine halbe Stunde nach der wahrscheinlichen Unfallzeit gefunden.

Die Polizei warnte angesichts des Unfalls eindringlich davor, sich verbotenerweise auf den Gleisanlagen aufzuhalten. Selbst einige Meter neben einem Gleis entfalte ein vorbeifahrender Zug je nach Länge und der Geschwindigkeit eine erhebliche Sogwirkung, der mit Körperkraft nicht zu widerstehen sei.

sda-ats

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