Grindelwald BE - Der vergangenes Jahr im Eilzugstempo gebaute Abflussstollen vom gefährlichen Gletschersee am Eiger hinab nach Grindelwald hat am Morgen erstmals Wasser abgeführt. Fachleute schätzten den Abfluss auf 3000 Liter pro Sekunde.
Der Stollen leitet das Wasser im Berginnern um den Damm herum, welcher den Gletschersee aufstaut. Nach rund 800 Metern stürzt das Wasser durch ein Stollenfenster und über einen 140 Meter hohen Wasserfall in die Lütschine, wie Kanton Bern und Gemeinde Grindelwald mitteilten.
Der Stollen wurde für 15 Millionen Franken gebaut, um die Gefahr zu beseitigen, welche von einem potenziellen Dammbruch oben am See und der damit verbundenen Flutwelle ausging. Ohne Abflussstollen fasste der See letztes Jahr bis zu 2,6 Mio. Kubikmeter Wasser, am Morgen floss es bei 250'000 Kubikmetern ab.
Der Stollen sei damit erfolgreich in Betrieb genommen worden, heisst es in der Mitteilung. Erstmals sei seine Schutzfunktion zum Tragen gekommen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


Externer Inhalt

Dank Digitalisierung in den Bergen leben und arbeiten

Dank Digitalisierung in den Bergen leben und arbeiten

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.