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Die Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli (Grüne) tritt bei den Wahlen im Herbst nicht mehr an (Archivbild).

Keystone/URS FLUEELER

(sda-ats)

Die Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli (Grüne) stellt sich im Herbst nicht mehr der Wiederwahl. Das gab ihre Partei am Donnerstag bekannt. Die 51-jährige Politikerin gehört seit 2009 als einzige Frau dem Regierungsrat an.

Der Entscheid der Vorsteherin des Departements Gesundheit und Soziales war mit Spannung erwartet worden. Sie war das einzige Mitglied des fünf Mitglieder zählenden Regierungsrats, das sich bisher noch nicht über seine politische Zukunft geäussert hatte.

Hochuli habe nach einer Standortbestimmung entschieden, keine dritte Amtszeit anzupeilen, teilten die Grünen Aargau mit. Sie wolle in Zukunft wieder selber über ihr Leben und ihre Agenda bestimmen. Die Partei bedauert den Entscheid.

Suanne Hochuli eckte mit ihrer oftmals direkten Art in der aargauischen Politik an. Sie stand seit Beginn ihrer Amtszeit dem Gesundheitsdepartement vor und war für die Asylpolitik im Aargau zuständig.

Als Nachfolger von Hochuli schlagen die Grünen Grossrat Robert Obrist vor. Er habe sich im Grossen Rat in kurzer Zeit einen Namen weit über die Parteigrenzen gemacht, schreibt seine Partei in einer Mitteilung.

Bei den Aargauer Regierungsratswahlen vom 23. Oktober tritt auch Finanzdirektor Roland Brogli (CVP) nicht mehr an. Als Nachfolger schlägt seine Partei den Wettinger Gemeindeammann und Grossrat Markus Dieth vor.

Justiz- und Polizeidirektor Urs Hofmann (SP), Erziehungsdirektor Alex Hürzeler (SVP) und Baudirektor Stephan Attiger (FDP) treten wieder an. Die SVP will mit der Bezirksrichterin Franziska Roth einen zweiten Sitz in der Aargauer Regierung erobern.

sda-ats

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