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Den Schweizer Springreitern bietet sich beim CSIO St. Gallen die letzte Gelegenheit, sich auf heimischem Boden für Rio 2016 zu empfehlen. Am Start steht die bestmögliche Mannschaft.

Der Olympiasieger Steve Guerdat sowie das letztjährige EM-Bronze-Team mit Romain Duguet, Martin Fuchs, Janika Sprunger und Paul Estermann stehen im Schweizer Aufgebot für den Nationenpreis in St. Gallen vom Freitag, 3. Juni. Pius Schwizer wurde nicht selektioniert.

"Auf dem Sprung nach Rio" lautet das Motto des CSIO St. Gallen vom 2. bis 5. Juni. Dieses Schlagwort gilt auch für das nominierte Schweizer Quintett. Steve Guerdat mit Nino, Corbinian oder Bianca, Romain Duguet mit Quorida de Treho, Martin Fuchs mit Clooney, Janika Sprunger mit Bonne Chance und Paul Estermann mit Lord Pepsi oder Castlefield Eclipse bilden mit Blick auf eine Olympia-Selektion derzeit die erste Wahl.

Welches Quartett die Schweizer Farben auf dem Gründenmoos vertreten wird, steht erst am Donnerstag in einer Woche, dem Tag vor dem Nationenpreis, fest. Den Entscheid beeinflussen werden Überlegungen betreffend Olympia-Selektion. Es gilt, vor dem Ernstfall zahlreiche Varianten zu testen. So dürfte Guerdat die noch unerfahrene Stute Bianca satteln. Nino, der mit Blick auf Rio immer noch die Pole-Position in Guerdats Stall inne hat, wird im Gegensatz zu dem am Weltcupfinale siegreichen Corbinian gar nicht in St. Gallen sein. Estermann wird zeigen müssen, ob Lord Pepsi ebenso höchsten Ansprüchen genügt wie Castlefield Eclipse.

Pius Schwizer, Ende Januar beim CSI Zürich mit Future noch umjubelter Sieger der Weltcup-Prüfung, fehlt in St. Gallen. Schwizer kann derzeit die Olympiaselektion nicht durcheinander wirbeln, weil sein Wallach nach einem Eingriff am linken hinteren Hufgelenk nicht in Topform ist.

sda-ats

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