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Nach fünf Turnieren ohne Happy End feiern Martina Hingis und Sania Mirza in Rom gegen die Russinnen Jekaterina Makarowa/Jelena Wesnina ihren ersten gemeinsamen Titel auf europäischen Sandplätzen.

Im Final in der "Ewigen Stadt" gegen das russische Duo mussten Hingis/Mirza eine unverhoffte Zusatzschlaufe einlegen, nachdem sie eine 6:1, 5:3-Führung nicht ins Ziel bringen konnten. Das Champions-Tiebreak gewann das beste Doppel der Welt, das gemeinsam das WTA-Ranking anführt, aber sehr souverän 10:3.

Für Hingis war es der 55. Doppel-Titel (neben 43 im Einzel), der bereits fünfte in diesem Jahr. Damit haben sich Hingis/Mirza wieder klar in die Favoritenposition für das French Open gebracht, das in einer Woche beginnt. Roland Garros ist das einzige Grand-Slam-Turnier, das die 35-jährige Ostschweizerin und ihre sechs Jahre jüngere indische Doppelpartnerin in den nun 14 Monaten ihrer Zusammenarbeit (noch) nicht gewonnen haben.

Erster Turniersieg des Jahres von Williams

Ungewöhnlich lange musste Serena Williams auf ihren ersten Turniersieg 2016 warten. Nach den verlorenen Finals am Australian Open (gegen Angelique Kerber) und in Indian Wells (gegen Viktoria Asarenka) sowie der Achtelfinal-Niederlage in Miami (gegen Swetlana Kusnezowa) triumphierte Serena Williams im Foro Italico erstmals in dieser Saison.

Einfach wurde es ihr im ersten rein amerikanischen Final in der italienischen Hauptstadt seit 1970 nicht gemacht. Gegen die überraschende, nach einer Baisse wieder erstarkte Madison Keys (WTA 24) fiel die Vorentscheidung am Ende des ersten Satzes, den Williams im Tiebreak 7:5 für sich entschied. Nach 84 Minuten holte sich die 34-Jährige aus Florida mit 7:6, 6:3 ihren 70. WTA-Titel. Mehr haben in ihrer Karriere nur Martina Navratilova (167), Chris Evert (157) und Steffi Graf (107) gewonnen.

sda-ats

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