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Martina Hingis kann ihren US-Open-Triumph vom Vorjahr nicht wiederholen. Mit ihrer neuen Partnerin Coco Vandeweghe scheitert sie im Halbfinal an den Französinnen Caroline Garcia/Kristina Mladenovic.

Der erste wichtige Programmpunkt für Hingis und die 24-jährige Amerikanerin, die erst ihr zweites gemeinsames Turnier spielten, darf durchaus als erfolgreich verbucht werden, es fehlte einfach der Höhepunkt. Hingis und Vandeweghe machten im zweiten Satz zwar einen 2:5-Rückstand nochmals fast wett, konnten die 3:6, 4:6-Niederlage aber nicht mehr abwenden.

Garcia/Mladenovic sind nach der Trennung von Hingis und Sania Mirza als Nummer 1 gesetzt und erreichten den Final ohne Satzverlust. Im Viertelfinal hatten sie auch Mirza und deren neue Doppelpartnerin Barbora Strycova bezwungen und Hingis damit die Chance eröffnet, Mirza als Nummer 1 der Doppel-Weltrangliste abzulösen. Dafür hätte die 35-jährige Schweizerin aber den Final erreichen müssen. Nun bleibt sie um mickrige fünf Punkte hinter der Inderin. Die nächste Chance kommt aber bestimmt.

Den Olympiasiegerinnen von Rio ereilte das gleiche Schicksal wie Silber-Gewinnerin Hingis (mit Timea Bacsinszky). Jekaterina Makarowa und Jelena Wesnina unterlagen im anderen Halbfinal dem amerikanisch-tschechischen Duo Bethanie Mattek-Sands/Lucie Safarova. Damit wird es neue US-Open-Champions geben. Garcia/Mladenovic gewannen in diesem Jahr das French Open, Mattek-Sands/Safarova 2015 das Australian Open und ebenfalls Roland Garros, in New York sind beide aber noch ohne Titel. Da triumphierten vor Jahresfrist Hingis und Mirza.

sda-ats

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