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"Sanktionen müssen weh tun und eine Warnung für die Branche sein", sagte Weko-Direktor Rafael Corazza in der Samstagsrundschau von Radio SRF. (Archivbild)

KEYSTONE/LUKAS LEHMANN

(sda-ats)

Mehrere Ostschweizer Strassenbau- und Tiefbaufirmen müssen wegen Preisabsprachen eine Busse von fünf Millionen Franken bezahlten. Der Direktor der Wettbewerbskommission Weko hofft, dass der Entscheid Nachahmer abschreckt.

"Je stärker der Fall publik wird, desto mehr wird er präventiv wirken", sagte Rafael Corazza gegenüber der Samstagsrundschau von Radio SRF. "Die Sanktionen müssen weh tun und eine Warnung für die Branche sein."

Teils mangle es in der Baubranche noch an einem Unrechtsbewusstsein. Früher seien Preisabsprachen üblich gewesen. "Es gab einen Konsens darüber, dass Aufträge lokal vergeben werden und abwechselnd die eine und die andere Firma berücksichtigt wird", so Corazza.

Zudem sei das Baugewerbe oft ein kleinräumiges Gewerbe, man kenne sich. Dies fördere Absprachen. Der kulturelle Wechsel finde nur langsam statt, beobachtet Corazza.

Am Dienstag hatte die Weko publik gemacht, dass sich acht Unternehmen zwischen 2002 und 2009 regelmässig zu "Marktabklärungssitzungen" getroffen hatten. Dabei besprachen sie aktuelle Strassen- und Tiefbauprojekte und bestimmten, wer für welchen Auftrag den Zuschlag erhalten soll. Die anderen Firmen reichten in der Folge eine Offerte mit höherem Preis ein.

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SDA-ATS