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Die Pittsburgh Penguins erstmals seit 2009 und die San Jose Sharks zum ersten Mal in ihrer Klubgeschichte bestreiten ab Montag den Final um den Stanley Cup.

Speziell wird die Finalserie der National Hockey League (NHL) insbesondere für Patrick Marleau und Joe Thornton, die zwei routiniertesten Stürmer der San Jose Sharks. Marleau spielt für die Sharks, seit er 1997 als zweiter Spieler gedraftet worden ist. Er bestritt schon 1576 Partien für San Jose.

Joe Thornton, der einst während des NHL-Lockout in Davos Meister wurde und im Bündnerland seine Schweizer Frau kennenlernte, stiess 2005 nach einem Spielertausch zwischen Boston und den Sharks zum kalifornischen Team. Mehr Spiele als Marleau und Thornton bestritt noch nie ein Akteur vor dem erstmaligen Auftritt im Stanley-Cup-Final.

In der Finalserie bekommen es Marleau, Thornton und Konsorten mit Sidney Crosby und Jewgeni Malkin zu tun, den Superstars der Pittsburgh Penguins. Pittsburgh steigt mit dem Heimvorteil und als leichter Favorit in die Finalserie. Die Penguins spielen schneller als die meisten übrigen NHL-Teams. Das soll dem Gewinner der Eastern Conference (Osten) zum Vorteil gereichen.

Im Final kommt es nicht nur zu einem Duell zwischen routinierten Stürmer-Superstars (Thornton gegen Crosby) sondern auch zum Vergleich junger Goalies. Martin Jones (San Jose) wurde erst vor dieser Saison von den Sharks als Nummer-1-Goalie verpflichtet. Und Matt Murray (Pittsburgh) sicherte sich das Vertrauen seiner Trainer sogar erst in den Playoffs. Murray kam in den Playoffs zum Zug, weil sich die vormalige Nummer 1 Marc-Andre Fleury am 31. März eine Hirnerschütterung zugezogen hatte.

sda-ats

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