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Ein vertrautes Bild in der Schweiz: Baugespanne für eine grosse Wohnüberbauung. Aufgrund der auf hohem Niveau stabilen Baugesuche rechnet die CS weiterhin mit einer starken Bautätigkeit.

KEYSTONE/ANTHONY ANEX

(sda-ats)

Die Umsätze in der Baubranche dürften weiter steigen. Das zeigt der Bauindex der Credit Suisse und des Schweizerischen Baumeisterverbandes (SBV). Nachdem der Bauboom 2015 abgeflacht war, treibt nun die Negativzinspolitik den Wohnungsbau weiter an.

Der Bauindex, der den Umsatz im Baugewerbe für das laufende Jahr prognostiziert, ist für das dritte Quartal auf ein Rekordhoch von 144 Punkten gestiegen, wie die Credit Suisse am Mittwoch mitteilte. Saisonbereinigt sollen die Umsätze gegenüber dem Vorquartal um 6,7 Prozent steigen.

Vor allem der Wohnungsbau, aber auch der Wirtschaftsbau, legen zu. Das Wiedererstarken des Hochbaus führt die CS auf die Negativzinspolitik zurück. Sie machen Immobilien als Anlageklasse attraktiver.

Eine rasche Trendwende ist gemäss Mitteilung nicht in Sicht. Denn die Baugesuche seien auf hohem Niveau stabil. Die Risiken für eine unsanfte Landung stiegen jedoch an. Ein weiterer Rückgang der Zuwanderung, ein Einbruch der Konjunktur oder ein Anstieg der Zinsen könnten die Bauwirtschaft dann ins Tief stürzen.

sda-ats

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