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Indiens Ministerpräsident Narendra Modi (rechts) und Pakistans Präsident Aschraf Ghani am Mittwoch in Neu Delhi.

Keystone/EPA/HARISH TYAGI

(sda-ats)

Indien wird Afghanistan mit Entwicklungshilfe und im Antiterrorkampf in Zukunft stärker unterstützen. Der indische Ministerpräsident Narendra Modi sagte Afghanistan eine Milliarde Dollar zu.

Das geht nach einem Staatsbesuch des afghanischen Präsidenten Aschraf Ghani in Neu Delhi am Mittwoch aus einer gemeinsamen Erklärung hervor. Unterstützt werden Projekte in Bereichen wie Bildung, Gesundheit, Landwirtschaft, Frauenförderung oder Energie.

Ausserdem riefen die beiden Regierungschefs zu einem Ende aller Unterstützung für Terroristen auf. Dies ist als Seitenhieb auf Pakistan gemeint, dem beide Länder vorwerfen, gegen sie gerichtete Terrorgruppen zu unterstützen, darunter die afghanischen Taliban.

Die Länder wollen nun enger zu den Themen Sicherheit und Verteidigung kooperieren. Einzelheiten gehen aus der Erklärung nicht hervor.

Ungeklärt blieb auch, ob Indien Afghanistans Wunsch nach mehr Waffen für den Kampf gegen die radikalislamischen Taliban erfüllen wird. Indien hatte Afghanistan im Frühjahr vier Angriffshelikopter geschenkt. Es war die erste grössere Lieferung von Militärmaterial gewesen.

Zuvor hatte Indien aus Rücksicht auf Pakistan darauf verzichtet. Pakistan sieht Indien als Erzfeind an und betrachtet die indische Diplomatie in seinem "Hinterhof Afghanistan" mit Misstrauen.

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SDA-ATS