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Christine Lagarde vom Internationalen Währungsfond hat die Ukraine aufgefordert den Kampf gegen Korruption und für eine Verbesserung der Verwaltung zu verstärken. Der IWF gewährte der Ukraine gegen den Widerstand Russlands weitere Milliarden-Hilfen.

KEYSTONE/EPA/MICHAEL REYNOLDS

(sda-ats)

Gegen den Widerstand Russlands hat der Internationale Währungsfonds (IWF) am Mittwoch weitere Milliarden-Hilfen für die Ukraine freigegeben. Das Krisenland bekommt eine Milliarde Dollar aus einem Programm, das insgesamt 17,5 Milliarden umfasst.

Dies teilte der Fonds am Mittwoch (Ortszeit) in Washington mit. Russland hatte sich gegen die Auszahlung ausgesprochen, weil die Ukraine aus Sicht Moskaus zunächst ihre Schulden beim Nachbarland begleichen solle.

Dort steht die Ukraine mit mindestens drei Milliarden Dollar in der Kreide. In zwei vorigen Tranchen hatte der IWF bereits rund 5,4 Milliarden Dollar ausgezahlt.

IWF-Chefin Christine Lagarde lobte die Ukraine für ihre Anstrengungen bezüglich Wachstum und Währungsstabilität, betonte aber, das Land habe noch schwierige Aufgaben vor sich. Lagarde nannte besonders den Kampf gegen Korruption und die Verbesserung der öffentlichen Verwaltung.

"Die Behörden müssen Veränderungen in der Steuerpolitik vermeiden, die zu einem höheren Defizit führen, sagte sie. Zuletzt hatten die wieder aufgeflammten Kämpfe mit Separatisten die Landeswährung erneut unter Druck gesetzt.

sda-ats

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